Domains

Auch wenn inzwischen das Internet eine relativ selbstverständliche Angelegenheit geworden ist kennen sich viele dennoch noch nicht richtig damit aus. Sie würden gerne mit einer eigenen Domain im Internet vertreten sein, wissen aber nicht, wie das genau geht. Oder sie haben eine Domain, wissen aber nicht, wie man damit umgeht. Da fehlt das Wissen, was man mit einer eigenen Domain alles machen kann, wie man diese ins Internet bekommt, welche Möglichkeiten man für eigene Mailadressen hat und und und. Grundsätzlich ist das mit den E-Mails ja zunächst einmal kein Problem. Eine Mailadresse bekommt man im Internet quasi an jeder “Straßenecke” kostenlos. Eine solche Mailadresse kann sich jeder besorgen, kann Mails senden und empfangen, ist virtuell erreichbar und in der Lage, mit der großen, weiten Welt zu kommunizieren. Der Nachteil solcher kostenloser Mailadressen liegt darin, dass sie jeder hat, sie meist über keinerlei Einstellmöglichkeiten verfügen und daher häufig auch unprofessionell wirken.Für private Zwecke sind diese Mailadressen vollkommen ausreichend, für den Geschäftsverkehr wirken sie nicht ganz so seriös wie eine Mailadresse unter der eigenen Domain. Wenn man sein Unternehmen online präsentieren und passend repräsentieren möchte, dann sollte man dies mit einer eigenen Webseite unter einer eigenen Domain machen. Hier hat man ausreichend Möglichkeiten sich und sein Unternehmen seriös darzustellen. Als Kontakt kann man dem Leser eine Mailadresse mit der entsprechenden Domain bieten. Um eine Webseite im Internet darzustellen benötigt man eine “Domain”, auch URL (Uniform Resource Locator) genannt, unter der die Seite zu erreichen ist. Eine solche Domain oder URL wird mit den verschiedenen Länderkürzeln angeboten, für Deutschland enden die Domains auf “.de”. Es existieren weitere Domainendungen, wie beispielsweise “org” oder “net”, die gewissen Zugangsbeschränkungen unterliegen. Eine solche Domain ist Ihre Adresse im Internet. Hinter dieser Adresse verbirgt sich eine Zahlenschlange zur Adresse des Servers, bei dem der Webseiteninhalt gespeichert ist. Domainnamen sind von rechts nach links aufgebaut. Ganz rechts steht die “Topleveldomain”, die Endung. Die TLD ist meist eine geographische Zuordnung wie “.de” oder “.at” oder “.nl”, oder einer generische Endung wie “.net” oder “com.”. Links daneben folgt die Second Level Domain, beispielsweise “meine-firma.de” oder “max-mustermann.ch”. Sollte eine Domain, die Sie sich wünschen, bereits vergeben sein, sollten Sie versuchen, durch kleine Änderungen immer noch eine Domain zu bekommen, die dem Sinn Ihrer Seite entspricht. Beispielsweise hätten Sie gerne die Domain “Heidewitzka.de” genommen, die ist aber bereits vergeben. Es bietet sich in dem Fall an zu überprüfen, ob eine der folgenden Domains noch frei ist: Heidewitzka.eu Heidewitzka-Neunkirchen.de Heidewitzka-Neunkirchen.eu Josef.Heidewitzka.de Josef.Heidewitzka.eu Josef_Heidewitzka.de JHeidewitzka.de J.Heidewitzka.de und wo weiter uns so fort. Sie sehen, es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie Sie dennoch zu Ihrer Wunschdomain kommen, auch wenn diese ursprünglich schon vergeben zu sein scheint. Sobald Sie sich für eine Domain entschieden haben, können Sie diese bei einem Domainanbieter registrieren lassen. Hier können Sie vor der Registrierung die einzelnen Varianten, wie oben angegeben, dahingehend überprüfen, ob diese noch frei ist. Sollte dies der Fall sein, können Sie die Domain dort anmelden und registrieren lassen. Vergleichen Sie die einzelnen Anbieter vorher, da die Preisgestaltung unterschiedlich ist. Besorgen Sie sich anschließend Speicherplatz auf einem Webserver (auch hier lohnt ein Preisvergleich). Dieser Server sorgt dafür, dass Ihre Seite, nachdem sie diese bearbeitet haben und veröffentlichen wollen, im Internet erreichbar ist. Da normalerweise niemand Zuhause einen Server herumstehen hat, kann man Serverplatz entsprechend der benötigten Menge bei den Providern anmieten. Mit der eigenen Domain und Serverplatz sind Sie nun auch in der Lage, Mails mit Ihrer eigenen Endung zu empfangen oder versenden. Unter der Domain richten sie Ihre Mailadresse ein und hinterlegen diese bei Ihrem Provider. Dann könnte Ihre neue Mail beispielsweise “josef@heidewitzka.de” oder “info@heidewitzka.de” lauten. Über eine eigene Domain gibt es bezüglich der Anzahl der Mails keinerlei Einschränkungen, weder bei der Anzahl an Postkörben noch bei der Namenswahl. Separate Kosten fallen dabei nicht mehr an, diese sind im Preis für die Domain enthalten.
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