Linux

In der Hauptsache ist Linux ein Betriebssystem wie jedes andere auch. Im Wesentlichen ist Linux stark an Unix angelehnt , daher haben UNIX-Benutzer mit Erfahrung normalerweise keine Probleme beim Umstieg auf Linux. Linus Torvalds, ein Informatikstudent aus Helsinki ,begann Anfang der 90er Jahre mit der Entwicklung von Linux und gilt als dessen geistiger Vater. Angespornt durch die Entwicklung von Andrew Tanenbaums Klein-UNIX „MINIX“ kam Torvald auf die Idee Linux zu entwickeln und diese Entwicklung über Newsgroups im Internet zu verbreiten. Zu dieser Zeit handelte es sich dabei allerdings noch keineswegs um ein komplettes Betriebssystem sondern eher um eine Entwicklung für Eingeweihte und Cracks. Dennoch war diese Entwicklung der Startschuss für eine Welle der Begeisterung unter Programmierern, die diese Idee weiterentwickelt haben zum Betriebssystem Linux. Im Unterschied zu den weit verbreiteten und führenden Betriebssystemen von AIX, Solaris, Windows oder OS/2 ist Linux frei verfügbar und gebührenfrei. Linux unterliegt damit der General Public Licence, und damit der Überwachung durch die Free Software Foundation. Sie wurde als Vereinigung von Programmierern ins Leben gerufen die der Ansicht sind, dass Software für jeden frei verfügbar sein soll. Diese Software sollte auch jederzeit weiterentwickelt werden und selbstverständlich ebenfalls wieder frei verfügbar sein. Lediglich aus dem Verkauf von Büchern, Distribution und Support dürften Einnahmen entstehen. Unter einer Linux-Distribution ist eine Ansammlung von Disketten oder CD-Roms zu verstehen, auf denen das Linux-System enthalten ist. In der Regel sind zusätzlich noch Utilities und Installationsprogramme notwendig. Tausende Programmierer weltweit arbeiten an der Weiterentwicklung von Linux, wodurch es zu einem weltweit einmaligen Betriebssystem wird.
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